Der Moment, der alles verändert
Wenn die Krebsdiagnose ausgesprochen wird. Vielleicht erinnern Sie sich noch an jedes Detail dieses Tages. Oder an gar nichts mehr.
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auf meinem Blog Journal
von Dr. Sibylle Multhaupt
Psychoonkologie & Mentale Gesundheit
Manchmal reicht ein einziger Satz, um das ganze Leben zu verändern.
Eine Diagnose, ein Befund, eine Nachricht – und plötzlich ist nichts mehr so, wie es eben noch war.
Ich begleite seit vielen Jahren Menschen in genau diesen Momenten: wenn Sicherheit verloren geht, wenn Angst groß wird, wenn das Leben aus der gewohnten Form fällt.
In der Psychoonkologie habe ich gelernt, dass Heilung nicht nur medizinisch geschieht. Sie braucht auch Verständnis, Zeit und seelische Orientierung.
Diesen Blog habe ich gegründet, um das, was in Gesprächen so oft entlastend und hilfreich ist, in Worte zu fassen – für alle, die im Ausnahmezustand nach Halt suchen.

Ich schreibe über Themen wie:

Ich schreibe für Menschen mit einer Krebserkrankung, für diejenigen mit chronischen oder schweren Erkrankungen, für Angehörige, und für alle, die wissen möchten, wie Psyche, Körper und Lebenssinn zusammenhängen.
Vielleicht erkennen Sie sich in vielem wieder.
Vielleicht finden Sie hier Worte für das, was bisher namenlos war.
Und vielleicht erleben Sie beim Lesen, dass Sie nicht allein sind.
Neue Texte erscheinen alle zwei Wochen – immer am 1. und 15. des Monats. Jeder Beitrag behandelt ein Thema aus Psychoonkologie und mentaler Gesundheit. Am Ende jedes Textes finden Sie eine kleine Übung – eine Einladung zur Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung oder inneren Stabilisierung.
Mein Ziel ist, psychologische Erkenntnisse so zu teilen, dass sie im Alltag spürbar werden – sanft, klar und hilfreich.
Wenn die Krebsdiagnose ausgesprochen wird. Vielleicht erinnern Sie sich noch an jedes Detail dieses Tages. Oder an gar nichts mehr.
weiterlesenDie ersten Tage nach der Diagnose. Vielleicht kennen Sie dieses paradoxe Erleben: Nach außen funktionieren Sie…
weiterlesenWas in Ihrem Nervensystem geschieht – und wie Sie wieder Boden unter die Füße bekommen. Angst nach einer Krebsdiagnose ist keine Randerscheinung. Sie ist häufig das dominierende Erleben.
weiterlesenWarum sie in der onkologischen Situation entsteht – und wie Sie lernen können, anders mit ihr umzugehen. Seit Ihrer Diagnose hat Angst vermutlich eine neue Qualität bekommen…
weiterlesenKontrolle, Ausgeliefertsein und die erste Begegnung mit der veränderten Wirklichkeit. Mit der Entscheidung zur Operation beginnt eine besondere Phase. Nicht nur medizinisch. Sondern existenziell.
weiterlesenVom frischen Schnitt zur gelebten Geschichte – und warum Berührung heilsam sein kann. Vielleicht haben Sie Ihre Narbe noch gar nicht richtig angesehen.
weiterlesenWenn Hilfe sich bedrohlich anfühlt – Vielleicht stehen Sie kurz vor Ihrer ersten Chemotherapie. Oder Sie haben bereits mehrere Zyklen hinter sich…
weiterlesenEine sichtbare Veränderung – und was darunter bleibt. Der Moment, in dem die Haare ausfallen, ist für viele ein Wendepunkt…
weiterlesenSchutz über Jahre – und die Herausforderung, damit zu leben. Nach Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung erleben viele Patientinnen die Antihormontherapie als eine neue Phase: weniger dramatisch – aber lang.
weiterlesenWenn High-Tech-Medizin auf ein sensibles Nervensystem trifft. Vielleicht haben Sie den Begriff schon gehört: zielgerichtete Therapie oder Antikörpertherapie.
weiterlesenWas Gefühle nach einer Krebsdiagnose bedeuten können. Vielleicht kennen Sie diese Situation: Sie reagieren anders, als Sie es von sich kennen. Reizbarer. Schneller erschöpft. Oder innerlich zurückgezogen.
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In dieser Zeit habe ich Hunderte von Menschen in unterschiedlichen Krankheits- und Lebensphasen begleitet: von der Diagnosestellung über die Behandlung bis hin zur Nachsorge und darüber hinaus.
Ich habe in der Psychoonkologie promoviert und mich über die Jahre auf die seelischen Prozesse spezialisiert, die entstehen, wenn Krankheit, Angst und Ungewissheit das Leben verändern.
Diese Arbeit erfordert viel Wissen, aber vor allem Präsenz, Empathie und das Vertrauen, dass Menschen selbst in schwierigen Zeiten Wege finden können, mit dem Unbegreiflichen zu leben.
Schwerpunkte meiner Arbeit sind:
Ich arbeite eng mit Onkolog:innen, Psychoonkolog:innen, Kliniken und Praxen zusammen.
Dieses Netzwerk ermöglicht, Patient:innen medizinisch wie seelisch bestmöglich zu begleiten.
Ich glaube daran, dass psychologische Begleitung nicht bedeutet, fertige Antworten zu geben.
Sie bedeutet, gemeinsam auszuhalten, zu verstehen und neue Perspektiven zu finden.
Es geht nicht darum, Angst oder Schmerz wegzumachen, sondern darum, mit ihnen leben zu lernen – ohne sich selbst zu verlieren.
In meiner therapeutischen Arbeit verbinde ich:
Ich arbeite ressourcenorientiert: Das heißt, im Mittelpunkt steht nicht das, was fehlt – sondern das, was trägt.

Mit meinem Blog „Psychoonkologie & Mentale Gesundheit“ möchte ich mein Wissen und meine Erfahrung zugänglich machen – für alle, die mit Krankheit, Angst oder seelischer Erschütterung leben müssen.
Er ist ein Ort des Verstehens, der Fürsorge und der stillen Ermutigung.



Natürliche Hautpflege bei Bestrahlungen.
Hilfe für stark beanspruchte Haut

Die Geschichte hinter einem Pflegeöl, das aus Erfahrung, Forschung und dem Wunsch zu helfen entstanden ist.

Das Niaöl und ich – es ist eine lange Geschichte, die ich hier kurz erzählen möchte. Von 2004 bis 2024 war ich als Psychoonkologin in einem Brustzentrum tätig. Jetzt arbeite ich in meiner eigenen Praxis als Psychotherapeutin und Psychoonkologin.
In meiner Arbeit besetze ich also die Schnittstelle zwischen Psychologie und Medizin. Das heißt, ich führe Gespräche mit den Patientinnen. Die Diagnose Krebs hat große psychische Auswirkungen, und für die anschließende Behandlung gilt das natürlich ebenso.
Da vor allem die Chemo- und die Strahlentherapie von diversen Nebenwirkungen begleitet werden, kommen auch diese in meinen Gesprächen mit den Patientinnen häufig zur Sprache.
Zunächst habe ich auf die konventionellen, „chemischen“ Pflegeprodukte verwiesen, wie sie auch von Strahlentherapeuten empfohlen werden. Doch dann wurde mir zunehmend bewusst, dass viele Patientinnen das Bedürfnis nach einer „natürlichen“ Pflege haben – schließlich wurde ihnen während der Behandlung „Toxisches“ schon zur Genüge verabreicht.
Den Wunsch nach einer naturbelassenen Pflege konnte ich nur allzu gut verstehen. Und mir wurde noch ein zweiter, nicht zu unterschätzender Aspekt bewusst: Die Frauen wollen in diesem Prozess eine aktive Rolle einnehmen, sich selbst ihrem Körper zuwenden, um ihm zu helfen, gesund zu werden.
Also begann ich zu recherchieren, musste aber bald feststellen: Zur natürlichen Hautpflege bei Krebserkrankungen gibt es erstaunlich wenige Informationen. Das weckte meinen Spürsinn. Ich besorgte mir diverse Bücher, las und las, vertiefte mich in traditionelle und moderne Literatur zum Thema natürliche Hautpflege. Ich studierte Werke über Pflanzenheilkunde und stieß zwangsläufig auf die „weisen Frauen“, die einst ihr erprobtes Wissen von Generation zu Generation weitergegeben haben. Ihr Reichtum an Kenntnissen faszinierte mich und brachte mich letztlich zu der Überzeugung, dass ich hier auf meiner Suche eine Lösung finden kann. So fing ich an, mich intensiv mit ätherischen Ölen zu beschäftigen. Sie besitzen nicht nur ein breites Wirkspektrum als Heilmittel, sondern haben zudem die Eigenschaft, durch ihre Düfte auch auf unsere psychische und mentale Verfassung Einfluss zu nehmen.
Neben meiner Lektüre besuchte ich Kosmetikseminare und unzählige Workshops in Bayern, Tirol, Portugal und Südfrankreich. Dabei wurde profundes Wissen nicht nur vermittelt, sondern auch praktisch umgesetzt. Eine überaus wertvolle Erfahrung, die mich ermutigte, den nächsten Schritt zu wagen:
Ich wandelte meine Küche zu einem kleinen Labor um, begann mein erworbenes Wissen anzuwenden und experimentierte: Ich kochte, rührte, mixte, stellte eigene Rezepturen her, verwarf sie wieder und kreierte neue. Immer und immer wieder, bis ich es endlich gefunden hatte: ein Produkt, das die Haut schützt und pflegt, ihr bei der Regeneration von Zellen hilft und den Hautstoffwechsel anregt: das Niaöl war geboren – ein rein pflanzliches Mittel, das aus verschiedenen ätherischen Ölen besteht, deren Heilwirkungen sich auf ideale Weise ergänzen.
In diesem Öl steckt nicht nur das Wissen und die Erfahrung um die Heilkraft der darin enthaltenen Substanzen, sondern der Wunsch, Menschen in der schweren Phase der onkologischen Therapie bzw. Menschen mit sehr trockener und gereizter Haut sanft und wirksam zu unterstützen.
Natürlich musste das Niaöl dann mein „kleines Labor“ verlassen, um als Pflegeprodukt offiziell anerkannt zu werden. Es folgte der mitunter beschwerliche Weg durch den Dschungel der Bürokratie, bis es schließlich gemäß der EU-Kosmetik-Verordnung im April 2021 zugelassen wurde. Seitdem wird es hier in Deutschland produziert.
Auf jeden Fall hat sich all die Mühe gelohnt! Ich freue mich immer wieder aufs Neue über die positiven Rückmeldungen all jener Frauen und natürlich auch Männer, die das Niaöl verwenden und von dessen Wirkung begeistert sind. Und mir bleibt das schöne Gefühl, nicht nur als Psychoonkologin so gut wie möglich zu helfen, sondern auch mit dem Niaöl ein Mittel gefunden zu haben, das zusätzlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann.
Bei der Strahlentherapie (auch Radiotherapie oder Bestrahlung) im Rahmen einer onkologischen Behandlung treten häufig Irritationen der Haut in Form einer entzündlichen Reaktion als Nebenwirkung auf. Die Hautirritationen werden in der Fachsprache Radio- bzw. Strahlendermatitis genannt.
Während der Bestrahlung tritt die Strahlendermatitis unterschiedlich häufig und stark auf. Die Reaktionen sind u.a. abhängig von der Tumorlage, Größe des zu bestrahlenden Gebietes sowie vom Hauttyp und Alter der PatientInnen. Diese Reaktionen der Haut zeigen sich meist mit einer Verzögerung von einigen Tagen bis Wochen nach Bestrahlungsbeginn. Um die Nebenwirkungen einer solchen Bestrahlung abzumildern, empfehlen wir eine frühzeitige Pflege mit Niaöl.
So notwendig die Bestrahlung auch ist, sie hemmt den Zellnachschub der Haut. Etwa zwei bis fünf Wochen nach Bestrahlungsbeginn setzt eine „überschießende“ Nachbildung von Epithelzellen (Desquamation oder Epitheliolyse genannt) ein. Dies führt zu einer erhöhten Durchblutung, was wiederum die „Einwanderung von Entzündungszellen“ in den Gefäßkanal der Haut begünstigt. Es kann zum Strahlenerythem kommen. Dies kann schmerzhaft sein und den Alltag beeinträchtigen. In genau diesen Mechanismus greift das Niaöl aufgrund seiner stark entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung ein und mildert die Reaktion merklich ab.
Um Ihre Haut auf eine Strahlentherapie bestmöglich vorzubereiten, verwenden Sie das Niaöl ca. drei Wochen vor der ersten Bestrahlung zweimal täglich. Die Anwendung regt den Hautstoffwechsel an und stärkt den Hautschutzmantel– das Niaöl fördert die eigene Zellregenerierung. Dadurch ist ihre Haut insgesamt gestärkt und bestmöglich auf die Bestrahlung vorbereitet.
Niaouli, lat. Melaleuca quinquenervia, wird auch als „Myrtenheide“ bezeichnet. Das ätherische Niaouliöl ist ein sehr beliebtes Produkt in der Hautpflege.
Niaouli wirkt antiviral, antimykotisch, antiinflammatorisch. Niaouli hat stark hautregenerierende und zellreparierende, sowie immunstärkende Eigenschaften, wirkt gegen Verbrennungen und kann Strahlenschäden lindern.
Lavendel, lat. Lavandula, gilt seit jeher als bewährtes Volksheilmittel und Allheilmittel. Lavendel hilft bei Verbrennungen und Verbrühungen und eignet sich hervorragend zur Narbenpflege. Lavendel wirkt antiseptisch, wundheilend schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, entspannend und wird als sanftes Schlafmittel sowie zur Angstbehandlung eingesetzt. Hervorzuheben ist die sehr gute Verträglichkeit des Lavendels, allergische Reaktionen treten äußerst selten auf.
Sanddorn, lat. Elaeagnaceae, wird auch als Zitrone des Nordens bezeichnet. Das fetthaltige Sanddornfruchtfleischöl fördert die Wundheilung und Epithelisierung. Es wird bei Verbrennungen und Sonnenbrand eingesetzt. Sanddornfruchtfleischöl wirkt zellregenerierend, entzündungshemmend und antioxidativ und regt die hauteigenen Stoffwechselprozesse an. Darüber hinaus beruhigt es stark beanspruchte Haut und spendet Feuchtigkeit.
Einer der Hauptvorteile von Jojobaöl ist seine Fähigkeit, intensive Feuchtigkeit zu spenden. Es enthält natürliche Feuchthaltemittel, die dazu beitragen können, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu erhöhen und zu erhalten. Dies kann dazu beitragen, die Haut geschmeidig und glatt zu halten.
Darüber hinaus ist Jojobaöl reich an nährenden Inhaltsstoffen wie Vitamin E, Mineralstoffen und Fettsäuren.
Mandelöl ist ein feines und leichtes Öl, das wertvolle Fettsäuren, Nährstoffe und Vitamine enthält. Es eignet sich besonders gut zur Pflege von trockener, juckender und schuppiger Haut aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten. Mandelöl wird aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften auch als Schutz gegen freie Radikale und Hautalterung eingesetzt.
Aprikosenkernöl ist reichhaltig und kann den Hautstoffwechsel anregen, was dazu beitragen kann, die Elastizität der Haut zu erhalten und sie zu revitalisieren. Es ist besonders geeignet für die Pflege empfindlicher, spröder und strapazierter Haut. Das Öl wird aus den Kernen von Aprikosen gewonnen und enthält wichtige Nährstoffe wie Vitamine A und E sowie essentielle Fettsäuren, die dazu beitragen können, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und sie geschmeidig zu halten.
Hilfe bei stark beanspruchter und trockener Haut

