Abstrakte graue Linien als Bild für eine Krebsdiagnose als Trauma

Ist eine Krebsdiagnose ein Trauma?

KREBSDIAGNOSE EIN TRAUMA?

…wenn der Moment nicht ganz ankommt

Der Moment der Diagnose bleibt vielen Menschen sehr genau in Erinnerung.

Oder gar nicht.

Einige berichten, dass sie jedes Detail noch wissen.
Andere sagen:
„Ich habe das Wort gehört – und danach weiß ich nichts mehr.“

Beides kommt vor.

Und beides ist erklärbar.

Wenn das Erleben unterbrochen wird

Eine Krebsdiagnose ist nicht nur eine Information.
Sie kann ein existenzielles Ereignis sein.

In solchen Momenten reagiert das Nervensystem sehr schnell.

Manche bleiben ganz klar.
Stellen Fragen.
Hören zu.

Andere erleben etwas anderes:

Das Gespräch wirkt wie gedämpft.
Worte kommen nicht richtig an.
Die Situation fühlt sich unwirklich an.

Eine Patientin sagte einmal:
„Ich saß dort, habe genickt – aber innerlich war ich nicht mehr richtig da.“

Das ist keine Schwäche.
Es ist eine Schutzreaktion.

Wenn Abstand entsteht

In besonders belastenden Momenten kann das System Distanz herstellen.

Gedanken werden langsamer.
Gefühle treten in den Hintergrund.
Oder es entsteht ein Gefühl von „nicht ganz da sein“.

Ein Patient beschrieb eine Situation im Krankenhaus so:
„Ich habe meinen Namen auf der Akte gesehen und kurz gedacht: Das bin ich gar nicht.“

Solche Erfahrungen können irritierend sein.

Sie wirken fremd.
Und manchmal auch beunruhigend.

Dabei erfüllen sie eine Funktion:

Sie schützen davor, von einer Situation überwältigt zu werden.

Was hier geschieht

In der Traumatherapie sprechen wir davon,
dass das Nervensystem zwischen verschiedenen Zuständen wechselt.

Wenn etwas als sehr bedrohlich erlebt wird,
reicht die übliche Verarbeitung manchmal nicht aus.

Dann kann das System in eine Art Distanz gehen.

Nicht bewusst.
Sondern automatisch.

Dieser Mechanismus ist angelegt,
um Menschen in extremen Situationen zu stabilisieren.

Nicht jede Krebsdiagnose ist ein Trauma

Es ist wichtig, hier genau zu unterscheiden.

Nicht jede Krebsdiagnose führt zu einer traumatischen Reaktion.

Viele Menschen erleben Angst, Unsicherheit oder Überforderung –
ohne dass das Nervensystem in solche Schutzmechanismen geht.

Und auch das ist vollkommen normal.

Der Begriff „Trauma“ beschreibt keine Diagnose,
sondern eine mögliche Form der Verarbeitung.

Wenn es sich trotzdem so anfühlt

Manche beschreiben im Rückblick:

Dass sie sich an Teile des Gesprächs nicht erinnern können.
Dass sich Situationen unwirklich angefühlt haben.
Oder dass sie innerlich „abgeschaltet“ haben.

Wenn Sie das bei sich erlebt haben,
bedeutet das nicht, dass etwas mit Ihnen nicht stimmt.

Es bedeutet,
dass Ihr System versucht hat, mit einer sehr belastenden Situation umzugehen.

Ein klinischer Moment

Eine Patientin sagte einige Tage nach der Diagnose:
„Alle erzählen mir, was besprochen wurde. Aber ich habe keine Erinnerung daran.“

Sie war irritiert darüber.
Und auch verunsichert.

Im Gespräch wurde deutlich,
wie überwältigend der Moment für sie gewesen war.

Als sie verstehen konnte,
dass ihr Nervensystem sie in diesem Moment geschützt hat,
veränderte sich ihr Blick darauf.

Nicht als „Ausfall“.
Sondern als Reaktion.

Was jetzt hilfreich sein kann

Wenn Sie merken, dass Ihnen solche Momente vertraut sind,
kann es entlastend sein, sich langsam wieder zu orientieren.

Zum Beispiel:

Sich Dinge noch einmal erklären zu lassen.
Gespräche zu wiederholen.
Wichtige Informationen aufzuschreiben.

Und auch:

Den eigenen Zustand ernst zu nehmen.

Nicht alles sofort verstehen zu müssen.

Eine kleine Orientierung

Wenn sich etwas unwirklich anfühlt:

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit.

Spüren Sie Ihre Füße auf dem Boden.
Schauen Sie sich im Raum um.
Nennen Sie innerlich drei Dinge, die Sie sehen.

Das hilft, wieder etwas mehr im Hier und Jetzt anzukommen.

Zum Abschluss

Eine Krebsdiagnose kann sehr unterschiedlich erlebt werden.
Manche bleiben klar.
Andere erleben Momente von Distanz oder Unwirklichkeit.
Beides ist möglich.
Und beides ist verständlich.
Nicht jede Reaktion ist traumatisch.
Aber manche sind es.
Wichtig ist nicht, wie man es nennt.
Sondern dass Sie verstehen:
Ihr System reagiert.
Und es versucht, Sie zu schützen.
Und genau dort kann Begleitung ansetzen.
2400 1600 dr-sibylle-multhaupt

Die Geschichte des Niaöls

Die Geschichte des Niaöls

Natürliche Hautpflege bei Bestrahlungen.
Hilfe für stark beanspruchte Haut

Niaöl entdecken...

Meine Geschichte und die Entwicklung des Niaöls

Die Geschichte hinter einem Pflegeöl, das aus Erfahrung, Forschung und dem Wunsch zu helfen entstanden ist.

Dr. Sibylle Multhaupt
Entwicklerin und Gründerin von Niaöl

Das Niaöl und ich – es ist eine lange Geschichte, die ich hier kurz erzählen möchte. Von 2004 bis 2024 war ich als Psychoonkologin in einem Brustzentrum tätig. Jetzt arbeite ich in meiner eigenen Praxis als Psychotherapeutin und Psychoonkologin.

In meiner Arbeit besetze ich also die Schnittstelle zwischen Psychologie und Medizin. Das heißt, ich führe Gespräche mit den Patientinnen. Die Diagnose Krebs hat große psychische Auswirkungen, und für die anschließende Behandlung gilt das natürlich ebenso.

Da vor allem die Chemo- und die Strahlentherapie von diversen Nebenwirkungen begleitet werden, kommen auch diese in meinen Gesprächen mit den Patientinnen häufig zur Sprache.

Zunächst habe ich auf die konventionellen, „chemischen“ Pflegeprodukte verwiesen, wie sie auch von Strahlentherapeuten empfohlen werden. Doch dann wurde mir zunehmend bewusst, dass viele Patientinnen das Bedürfnis nach einer „natürlichen“ Pflege haben – schließlich wurde ihnen während der Behandlung „Toxisches“ schon zur Genüge verabreicht.

Den Wunsch nach einer naturbelassenen Pflege konnte ich nur allzu gut verstehen. Und mir wurde noch ein zweiter, nicht zu unterschätzender Aspekt bewusst: Die Frauen wollen in diesem Prozess eine aktive Rolle einnehmen, sich selbst ihrem Körper zuwenden, um ihm zu helfen, gesund zu werden.

Also begann ich zu recherchieren, musste aber bald feststellen: Zur natürlichen Hautpflege bei Krebserkrankungen gibt es erstaunlich wenige Informationen. Das weckte meinen Spürsinn. Ich besorgte mir diverse Bücher, las und las, vertiefte mich in traditionelle und moderne Literatur zum Thema natürliche Hautpflege. Ich studierte Werke über Pflanzenheilkunde und stieß zwangsläufig auf die „weisen Frauen“, die einst ihr erprobtes Wissen von Generation zu Generation weitergegeben haben. Ihr Reichtum an Kenntnissen faszinierte mich und brachte mich letztlich zu der Überzeugung, dass ich hier auf meiner Suche eine Lösung finden kann. So fing ich an, mich intensiv mit ätherischen Ölen zu beschäftigen. Sie besitzen nicht nur ein breites Wirkspektrum als Heilmittel, sondern haben zudem die Eigenschaft, durch ihre Düfte auch auf unsere psychische und mentale Verfassung Einfluss zu nehmen.

Neben meiner Lektüre besuchte ich Kosmetikseminare und unzählige Workshops in Bayern, Tirol, Portugal und Südfrankreich. Dabei wurde profundes Wissen nicht nur vermittelt, sondern auch praktisch umgesetzt. Eine überaus wertvolle Erfahrung, die mich ermutigte, den nächsten Schritt zu wagen:

Ich wandelte meine Küche zu einem kleinen Labor um, begann mein erworbenes Wissen anzuwenden und experimentierte: Ich kochte, rührte, mixte, stellte eigene Rezepturen her, verwarf sie wieder und kreierte neue. Immer und immer wieder, bis ich es endlich gefunden hatte: ein Produkt, das die Haut schützt und pflegt, ihr bei der Regeneration von Zellen hilft und den Hautstoffwechsel anregt: das Niaöl war geboren – ein rein pflanzliches Mittel, das aus verschiedenen ätherischen Ölen besteht, deren Heilwirkungen sich auf ideale Weise ergänzen.

In diesem Öl steckt nicht nur das Wissen und die Erfahrung um die Heilkraft der darin enthaltenen Substanzen, sondern der Wunsch, Menschen in der schweren Phase der onkologischen Therapie bzw. Menschen mit sehr trockener und gereizter Haut sanft und wirksam zu unterstützen.

Natürlich musste das Niaöl dann mein „kleines Labor“ verlassen, um als Pflegeprodukt offiziell anerkannt zu werden. Es folgte der mitunter beschwerliche Weg durch den Dschungel der Bürokratie, bis es schließlich gemäß der EU-Kosmetik-Verordnung im April 2021 zugelassen wurde. Seitdem wird es hier in Deutschland produziert.

Auf jeden Fall hat sich all die Mühe gelohnt! Ich freue mich immer wieder aufs Neue über die positiven Rückmeldungen all jener Frauen und natürlich auch Männer, die das Niaöl verwenden und von dessen Wirkung begeistert sind. Und mir bleibt das schöne Gefühl, nicht nur als Psychoonkologin so gut wie möglich zu helfen, sondern auch mit dem Niaöl ein Mittel gefunden zu haben, das zusätzlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann.

Mein Niaöl steht für eine optimale Pflege für stark beanspruchte und trockene Haut. Seine Inhaltsstoffe sind allesamt „reine Natur“ ohne jegliche Chemie und zu 97.8% aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Wirksamkeit wird nicht nur in Verbraucherstudien bestätigt, sondern auch durch die zahlreichen Rückmeldungen unserer Kunden.

Die Hautpflege bei einer Strahlentherapie

Bei der Strahlentherapie (auch Radiotherapie oder Bestrahlung) im Rahmen einer onkologischen Behandlung treten häufig Irritationen der Haut in Form einer entzündlichen Reaktion als Nebenwirkung auf. Die Hautirritationen werden in der Fachsprache Radio- bzw. Strahlendermatitis genannt.

Während der Bestrahlung tritt die Strahlendermatitis unterschiedlich häufig und stark auf. Die Reaktionen sind u.a. abhängig von der Tumorlage, Größe des zu bestrahlenden Gebietes sowie vom Hauttyp und Alter der PatientInnen. Diese Reaktionen der Haut zeigen sich meist mit einer Verzögerung von einigen Tagen bis Wochen nach Bestrahlungsbeginn. Um die Nebenwirkungen einer solchen Bestrahlung abzumildern, empfehlen wir eine frühzeitige Pflege mit Niaöl.

Was genau passiert mit meiner Haut bei einer Strahlentherapie?

So notwendig die Bestrahlung auch ist, sie hemmt den Zellnachschub der Haut. Etwa zwei bis fünf Wochen nach Bestrahlungsbeginn setzt eine „überschießende“ Nachbildung von Epithelzellen (Desquamation oder Epitheliolyse genannt) ein. Dies führt zu einer erhöhten Durchblutung, was wiederum die „Einwanderung von Entzündungszellen“ in den Gefäßkanal der Haut begünstigt. Es kann zum Strahlenerythem kommen. Dies kann schmerzhaft sein und den Alltag beeinträchtigen. In genau diesen Mechanismus greift das Niaöl aufgrund seiner stark entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung ein und mildert die Reaktion merklich ab.

Wie sollte ich meine Haut auf eine Strahlentherapie vorbereiten?

Um Ihre Haut auf eine Strahlentherapie bestmöglich vorzubereiten, verwenden Sie das Niaöl ca. drei Wochen vor der ersten Bestrahlung zweimal täglich. Die Anwendung regt den Hautstoffwechsel an und stärkt den Hautschutzmantel– das Niaöl fördert die eigene Zellregenerierung. Dadurch ist ihre Haut insgesamt gestärkt und bestmöglich auf die Bestrahlung vorbereitet.

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Die Bestandteile des Niaöls sind allesamt reine Naturprodukte ohne jegliche chemische Zusätze.

Niaouli, lat. Melaleuca quinquenervia, wird auch als „Myrtenheide“ bezeichnet. Das ätherische Niaouliöl ist ein sehr beliebtes Produkt in der Hautpflege.
Niaouli wirkt antiviral, antimykotisch, antiinflammatorisch. Niaouli hat stark hautregenerierende und zellreparierende, sowie immunstärkende Eigenschaften, wirkt gegen Verbrennungen und kann Strahlenschäden lindern.

Lavendel, lat. Lavandula, gilt seit jeher als bewährtes Volksheilmittel und Allheilmittel. Lavendel hilft bei Verbrennungen und Verbrühungen und eignet sich hervorragend zur Narbenpflege. Lavendel wirkt antiseptisch, wundheilend schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, entspannend und wird als sanftes Schlafmittel sowie zur Angstbehandlung eingesetzt. Hervorzuheben ist die sehr gute Verträglichkeit des Lavendels, allergische Reaktionen treten äußerst selten auf.

Sanddorn, lat. Elaeagnaceae, wird auch als Zitrone des Nordens bezeichnet. Das fetthaltige Sanddornfruchtfleischöl fördert die Wundheilung und Epithelisierung. Es wird bei Verbrennungen und Sonnenbrand eingesetzt. Sanddornfruchtfleischöl wirkt zellregenerierend, entzündungshemmend und antioxidativ und regt die hauteigenen Stoffwechselprozesse an. Darüber hinaus beruhigt es stark beanspruchte Haut und spendet Feuchtigkeit.

Einer der Hauptvorteile von Jojobaöl ist seine Fähigkeit, intensive Feuchtigkeit zu spenden. Es enthält natürliche Feuchthaltemittel, die dazu beitragen können, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu erhöhen und zu erhalten. Dies kann dazu beitragen, die Haut geschmeidig und glatt zu halten.
Darüber hinaus ist Jojobaöl reich an nährenden Inhaltsstoffen wie Vitamin E, Mineralstoffen und Fettsäuren.

Mandelöl ist ein feines und leichtes Öl, das wertvolle Fettsäuren, Nährstoffe und Vitamine enthält. Es eignet sich besonders gut zur Pflege von trockener, juckender und schuppiger Haut aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten. Mandelöl wird aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften auch als Schutz gegen freie Radikale und Hautalterung eingesetzt.

Aprikosenkernöl ist reichhaltig und kann den Hautstoffwechsel anregen, was dazu beitragen kann, die Elastizität der Haut zu erhalten und sie zu revitalisieren. Es ist besonders geeignet für die Pflege empfindlicher, spröder und strapazierter Haut. Das Öl wird aus den Kernen von Aprikosen gewonnen und enthält wichtige Nährstoffe wie Vitamine A und E sowie essentielle Fettsäuren, die dazu beitragen können, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und sie geschmeidig zu halten.