Illustration einer fast leeren Batterie umgeben von Sprechblasen, Symbol für anstrengende Gespräche nach Krebsdiagnose

Wenn Gespräche anstrengend werden

WENN GESPRÄCHE ANSTRENGEND WERDEN

Warum Kontakt Kraft kosten kann

Sie kommen gerade von einer Untersuchung nach Hause. Das Telefon klingelt.

„Und? Was hat der Arzt gesagt?“

Eine liebe Freundin schreibt:

„Melde dich doch mal. Ich mache mir Sorgen.“

Ein Nachbar trifft Sie zufällig vor der Haustür.

„Wie geht es Ihnen denn inzwischen?“

Eigentlich wissen Sie, dass all diese Menschen es gut meinen.

Und trotzdem ist da manchmal nur ein Gedanke:

Ich kann gerade nicht.

Nicht, weil Ihnen die Menschen egal geworden sind.

Sondern weil selbst ein gut gemeintes Gespräch plötzlich unglaublich viel Kraft kosten kann.

Wenn jedes Gespräch Energie braucht

Viele Betroffene wundern sich darüber. Früher haben sie gerne telefoniert, sich mit Freunden getroffen oder lange Gespräche geführt.

Nach einer Krebsdiagnose fühlt sich das manchmal ganz anders an.

Schon die Frage „Wie geht es Ihnen?“ kann schwierig werden.

Denn wie antwortet man darauf?

Mit der Wahrheit?

Mit einer kurzen Version?

Mit einem Lächeln, um den anderen zu beruhigen?

Oft beginnt im Kopf in wenigen Sekunden ein kleines Abwägen. Was erzähle ich?

Was lasse ich weg?

Wie viel kann mein Gegenüber überhaupt verstehen?

Und genau dieses innere Sortieren kostet Kraft.

Kraft, die im Moment ohnehin knapp ist.

Warum sich das so anfühlt

Eine Krebserkrankung fordert Körper und Seele gleichermaßen.

Der Körper verarbeitet Operationen, Medikamente oder Bestrahlungen. Gleichzeitig arbeitet auch das Nervensystem auf Hochtouren. Es versucht, mit einer Situation umzugehen, die von Unsicherheit geprägt ist.

Viele Menschen erleben deshalb, dass sie schneller erschöpft sind als früher – nicht nur körperlich, sondern auch emotional.

Gespräche bedeuten dann oft viel mehr, als nur Worte auszutauschen.

Sie bedeuten, sich auf einen anderen Menschen einzulassen.

Fragen zu beantworten.

Gefühle wahrzunehmen.

Vielleicht sogar das Gegenüber zu trösten, wenn es selbst traurig wird.

All das braucht innere Energie.

Und manchmal ist der Akku einfach leer.

Rückzug ist nicht das Gleiche wie Einsamkeit

In der Psychoonkologie begegnet mir häufig die Sorge:

„Ich erkenne mich selbst nicht wieder. Früher war ich viel geselliger.“

Doch Rückzug bedeutet nicht automatisch, dass etwas nicht stimmt.

Manchmal schützt unser Inneres genau das, was im Augenblick geschützt werden muss.

So wie ein verletzter Knochen Ruhe braucht, braucht auch unsere Psyche Phasen, in denen sie nicht ständig neue Eindrücke verarbeitet.

Das bedeutet nicht, dass Sie Menschen ablehnen.

Es bedeutet nur, dass Sie Ihre Kraft gerade sehr bewusst einteilen müssen.

Und das ist etwas anderes.

Die Menschen, die bleiben

Vielleicht erleben Sie, dass manche Kontakte seltener werden.

Andere dagegen fühlen sich plötzlich leicht an.

Es gibt Menschen, bei denen Sie nichts erklären müssen.

Die auch ein kurzes Telefonat verstehen.

Oder eine Nachricht, auf die Sie erst Tage später antworten.

Diese Beziehungen werden oft besonders wertvoll.

Nicht, weil sie perfekt sind.

Sondern weil sie Ihnen das Gefühl geben, einfach sein zu dürfen.

Ohne Erwartungen.

Ohne schlechtes Gewissen.

Es wird nicht immer so bleiben

Viele Betroffene haben Angst, sie würden sich dauerhaft verändern.

Doch die Erfahrung zeigt etwas anderes.

Mit der Zeit kehrt bei vielen Menschen auch die Freude an Begegnungen langsam zurück.

Nicht von heute auf morgen.

Aber Schritt für Schritt.

Bis dahin darf Ihre Energie kostbar sein.

Sie muss nicht für jedes Gespräch reichen.

Sie darf zuerst für Sie selbst da sein.

Kleine Achtsamkeitsübung

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und legen Sie eine Hand auf Ihren Bauch.
Atmen Sie langsam ein.
Und noch etwas langsamer wieder aus.
Fragen Sie sich dann leise:
Wonach sehne ich mich heute mehr – nach Nähe oder nach Ruhe?
Spüren Sie, welche Antwort ganz von selbst auftaucht.
Vielleicht gibt es heute keinen richtigen oder falschen Weg.
Vielleicht gibt es nur den Weg, der Ihrer Kraft im Moment entspricht.
Und genau das kann eine gute Entscheidung sein.
1400 788 dr-sibylle-multhaupt

Die Geschichte des Niaöls

Die Geschichte des Niaöls

Natürliche Hautpflege bei Bestrahlungen.
Hilfe für stark beanspruchte Haut

Niaöl entdecken...

Niaoel entdecken - Hand Symbol mit Lotusblüte für natürliche Hautpflege

Meine Geschichte und die Entwicklung des Niaöls

Die Geschichte hinter einem Pflegeöl, das aus Erfahrung, Forschung und dem Wunsch zu helfen entstanden ist.

Dr. Sibylle Multhaupt
Entwicklerin und Gründerin von Niaöl

Das Niaöl und ich – es ist eine lange Geschichte, die ich hier kurz erzählen möchte. Von 2004 bis 2024 war ich als Psychoonkologin in einem Brustzentrum tätig. Jetzt arbeite ich in meiner eigenen Praxis als Psychotherapeutin und Psychoonkologin.

In meiner Arbeit besetze ich also die Schnittstelle zwischen Psychologie und Medizin. Das heißt, ich führe Gespräche mit den Patientinnen. Die Diagnose Krebs hat große psychische Auswirkungen, und für die anschließende Behandlung gilt das natürlich ebenso.

Da vor allem die Chemo- und die Strahlentherapie von diversen Nebenwirkungen begleitet werden, kommen auch diese in meinen Gesprächen mit den Patientinnen häufig zur Sprache.

Zunächst habe ich auf die konventionellen, „chemischen“ Pflegeprodukte verwiesen, wie sie auch von Strahlentherapeuten empfohlen werden. Doch dann wurde mir zunehmend bewusst, dass viele Patientinnen das Bedürfnis nach einer „natürlichen“ Pflege haben – schließlich wurde ihnen während der Behandlung „Toxisches“ schon zur Genüge verabreicht.

Den Wunsch nach einer naturbelassenen Pflege konnte ich nur allzu gut verstehen. Und mir wurde noch ein zweiter, nicht zu unterschätzender Aspekt bewusst: Die Frauen wollen in diesem Prozess eine aktive Rolle einnehmen, sich selbst ihrem Körper zuwenden, um ihm zu helfen, gesund zu werden.

Also begann ich zu recherchieren, musste aber bald feststellen: Zur natürlichen Hautpflege bei Krebserkrankungen gibt es erstaunlich wenige Informationen. Das weckte meinen Spürsinn. Ich besorgte mir diverse Bücher, las und las, vertiefte mich in traditionelle und moderne Literatur zum Thema natürliche Hautpflege. Ich studierte Werke über Pflanzenheilkunde und stieß zwangsläufig auf die „weisen Frauen“, die einst ihr erprobtes Wissen von Generation zu Generation weitergegeben haben. Ihr Reichtum an Kenntnissen faszinierte mich und brachte mich letztlich zu der Überzeugung, dass ich hier auf meiner Suche eine Lösung finden kann. So fing ich an, mich intensiv mit ätherischen Ölen zu beschäftigen. Sie besitzen nicht nur ein breites Wirkspektrum als Heilmittel, sondern haben zudem die Eigenschaft, durch ihre Düfte auch auf unsere psychische und mentale Verfassung Einfluss zu nehmen.

Neben meiner Lektüre besuchte ich Kosmetikseminare und unzählige Workshops in Bayern, Tirol, Portugal und Südfrankreich. Dabei wurde profundes Wissen nicht nur vermittelt, sondern auch praktisch umgesetzt. Eine überaus wertvolle Erfahrung, die mich ermutigte, den nächsten Schritt zu wagen:

Ich wandelte meine Küche zu einem kleinen Labor um, begann mein erworbenes Wissen anzuwenden und experimentierte: Ich kochte, rührte, mixte, stellte eigene Rezepturen her, verwarf sie wieder und kreierte neue. Immer und immer wieder, bis ich es endlich gefunden hatte: ein Produkt, das die Haut schützt und pflegt, ihr bei der Regeneration von Zellen hilft und den Hautstoffwechsel anregt: das Niaöl war geboren – ein rein pflanzliches Mittel, das aus verschiedenen ätherischen Ölen besteht, deren Heilwirkungen sich auf ideale Weise ergänzen.

In diesem Öl steckt nicht nur das Wissen und die Erfahrung um die Heilkraft der darin enthaltenen Substanzen, sondern der Wunsch, Menschen in der schweren Phase der onkologischen Therapie bzw. Menschen mit sehr trockener und gereizter Haut sanft und wirksam zu unterstützen.

Natürlich musste das Niaöl dann mein „kleines Labor“ verlassen, um als Pflegeprodukt offiziell anerkannt zu werden. Es folgte der mitunter beschwerliche Weg durch den Dschungel der Bürokratie, bis es schließlich gemäß der EU-Kosmetik-Verordnung im April 2021 zugelassen wurde. Seitdem wird es hier in Deutschland produziert.

Auf jeden Fall hat sich all die Mühe gelohnt! Ich freue mich immer wieder aufs Neue über die positiven Rückmeldungen all jener Frauen und natürlich auch Männer, die das Niaöl verwenden und von dessen Wirkung begeistert sind. Und mir bleibt das schöne Gefühl, nicht nur als Psychoonkologin so gut wie möglich zu helfen, sondern auch mit dem Niaöl ein Mittel gefunden zu haben, das zusätzlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann.

Mein Niaöl steht für eine optimale Pflege für stark beanspruchte und trockene Haut. Seine Inhaltsstoffe sind allesamt „reine Natur“ ohne jegliche Chemie und zu 97.8% aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Wirksamkeit wird nicht nur in Verbraucherstudien bestätigt, sondern auch durch die zahlreichen Rückmeldungen unserer Kunden.

Die Hautpflege bei einer Strahlentherapie

Bei der Strahlentherapie (auch Radiotherapie oder Bestrahlung) im Rahmen einer onkologischen Behandlung treten häufig Irritationen der Haut in Form einer entzündlichen Reaktion als Nebenwirkung auf. Die Hautirritationen werden in der Fachsprache Radio- bzw. Strahlendermatitis genannt.

Während der Bestrahlung tritt die Strahlendermatitis unterschiedlich häufig und stark auf. Die Reaktionen sind u.a. abhängig von der Tumorlage, Größe des zu bestrahlenden Gebietes sowie vom Hauttyp und Alter der PatientInnen. Diese Reaktionen der Haut zeigen sich meist mit einer Verzögerung von einigen Tagen bis Wochen nach Bestrahlungsbeginn. Um die Nebenwirkungen einer solchen Bestrahlung abzumildern, empfehlen wir eine frühzeitige Pflege mit Niaöl.

Was genau passiert mit meiner Haut bei einer Strahlentherapie?

So notwendig die Bestrahlung auch ist, sie hemmt den Zellnachschub der Haut. Etwa zwei bis fünf Wochen nach Bestrahlungsbeginn setzt eine „überschießende“ Nachbildung von Epithelzellen (Desquamation oder Epitheliolyse genannt) ein. Dies führt zu einer erhöhten Durchblutung, was wiederum die „Einwanderung von Entzündungszellen“ in den Gefäßkanal der Haut begünstigt. Es kann zum Strahlenerythem kommen. Dies kann schmerzhaft sein und den Alltag beeinträchtigen. In genau diesen Mechanismus greift das Niaöl aufgrund seiner stark entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung ein und mildert die Reaktion merklich ab.

Wie sollte ich meine Haut auf eine Strahlentherapie vorbereiten?

Um Ihre Haut auf eine Strahlentherapie bestmöglich vorzubereiten, verwenden Sie das Niaöl ca. drei Wochen vor der ersten Bestrahlung zweimal täglich. Die Anwendung regt den Hautstoffwechsel an und stärkt den Hautschutzmantel– das Niaöl fördert die eigene Zellregenerierung. Dadurch ist ihre Haut insgesamt gestärkt und bestmöglich auf die Bestrahlung vorbereitet.

100% natürlich - made in Germany

Die Bestandteile des Niaöls sind allesamt reine Naturprodukte ohne jegliche chemische Zusätze.

Niaouli, lat. Melaleuca quinquenervia, wird auch als „Myrtenheide“ bezeichnet. Das ätherische Niaouliöl ist ein sehr beliebtes Produkt in der Hautpflege.
Niaouli wirkt antiviral, antimykotisch, antiinflammatorisch. Niaouli hat stark hautregenerierende und zellreparierende, sowie immunstärkende Eigenschaften, wirkt gegen Verbrennungen und kann Strahlenschäden lindern.

Lavendel, lat. Lavandula, gilt seit jeher als bewährtes Volksheilmittel und Allheilmittel. Lavendel hilft bei Verbrennungen und Verbrühungen und eignet sich hervorragend zur Narbenpflege. Lavendel wirkt antiseptisch, wundheilend schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, entspannend und wird als sanftes Schlafmittel sowie zur Angstbehandlung eingesetzt. Hervorzuheben ist die sehr gute Verträglichkeit des Lavendels, allergische Reaktionen treten äußerst selten auf.

Sanddorn, lat. Elaeagnaceae, wird auch als Zitrone des Nordens bezeichnet. Das fetthaltige Sanddornfruchtfleischöl fördert die Wundheilung und Epithelisierung. Es wird bei Verbrennungen und Sonnenbrand eingesetzt. Sanddornfruchtfleischöl wirkt zellregenerierend, entzündungshemmend und antioxidativ und regt die hauteigenen Stoffwechselprozesse an. Darüber hinaus beruhigt es stark beanspruchte Haut und spendet Feuchtigkeit.

Einer der Hauptvorteile von Jojobaöl ist seine Fähigkeit, intensive Feuchtigkeit zu spenden. Es enthält natürliche Feuchthaltemittel, die dazu beitragen können, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu erhöhen und zu erhalten. Dies kann dazu beitragen, die Haut geschmeidig und glatt zu halten.
Darüber hinaus ist Jojobaöl reich an nährenden Inhaltsstoffen wie Vitamin E, Mineralstoffen und Fettsäuren.

Mandelöl ist ein feines und leichtes Öl, das wertvolle Fettsäuren, Nährstoffe und Vitamine enthält. Es eignet sich besonders gut zur Pflege von trockener, juckender und schuppiger Haut aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten. Mandelöl wird aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften auch als Schutz gegen freie Radikale und Hautalterung eingesetzt.

Aprikosenkernöl ist reichhaltig und kann den Hautstoffwechsel anregen, was dazu beitragen kann, die Elastizität der Haut zu erhalten und sie zu revitalisieren. Es ist besonders geeignet für die Pflege empfindlicher, spröder und strapazierter Haut. Das Öl wird aus den Kernen von Aprikosen gewonnen und enthält wichtige Nährstoffe wie Vitamine A und E sowie essentielle Fettsäuren, die dazu beitragen können, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und sie geschmeidig zu halten.

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