Zwei orangefarbene Handabdrücke mit rotem Herz dazwischen, Symbol für Verbundenheit trotz Alleinsein nach Krebsdiagnose

Allein sein wollen und sich trotzdem nicht alleine fühlen

ALLEIN SEIN WOLLEN UND SICH TROTZDEM NICHT ALLEINE FÜHLEN

Wenn Rückzug gut tun kann

„Ich möchte heute niemanden sehen.“

Vielleicht ist Ihnen dieser Gedanke schon durch den Kopf gegangen.

Und vielleicht kam direkt der nächste hinterher:

„Ist das normal?

Ziehe ich mich zu sehr zurück?

Müsste ich mich nicht eigentlich über Besuch freuen?“

Viele Menschen erleben nach einer Krebsdiagnose genau dieses Spannungsfeld. Einerseits tut es gut zu wissen, dass andere da sind. Andererseits gibt es Tage, an denen selbst die liebsten Menschen zu viel sein können.

Und dann entsteht manchmal ein schlechtes Gewissen.

Weil man Einladungen absagt.

Weil man auf Nachrichten nicht sofort antwortet.

Oder weil man sich einfach nur nach einem stillen Nachmittag sehnt.

Allein sein ist nicht dasselbe wie einsam sein

In der Psychoonkologie begegnet mir dieser Gedanke immer wieder.

Viele Betroffene haben Angst, dass ihr Wunsch nach Ruhe bedeutet, sie würden sich von anderen entfernen.

Dabei ist das oft gar nicht der Fall.

Allein sein kann etwas sehr Wohltuendes sein.

Es kann bedeuten, einen Moment lang keine Fragen beantworten zu müssen.

Nicht erklären zu müssen, wie es einem geht.

Nicht aufmuntern zu müssen.

Nicht stark wirken zu müssen.

Einfach nur sein.

Gerade nach einer Krebsdiagnose ist das Nervensystem häufig dauerhaft gefordert. Untersuchungen, Entscheidungen, Behandlungen und die ständige Unsicherheit verlangen dem Körper und der Seele viel ab.

Da kann Stille zu einem Ort werden, an dem sich das innere Erleben ein wenig beruhigen darf.

Manchmal reicht das Wissen, dass jemand da ist

Interessanterweise wünschen sich viele Betroffene gar nicht unbedingt mehr Gespräche.

Sie wünschen sich etwas anderes.

Das Gefühl, nicht allein zu sein.

Zwischen diesen beiden Dingen besteht ein großer Unterschied.

Es kann unglaublich tröstlich sein zu wissen:

Da gibt es Menschen, die ich anrufen könnte.

Menschen, die mich nicht bedrängen.

Menschen, die bleiben – auch wenn ich mich gerade zurückziehe.

Verbundenheit entsteht nicht nur durch häufigen Kontakt.

Manchmal entsteht sie durch Vertrauen.

Durch das sichere Gefühl:

Ich muss mich heute nicht melden. Aber ich könnte.

Es ist in Ordnung, wenn Ihre Bedürfnisse wechseln

Es wird Tage geben, an denen Sie Gesellschaft brauchen.

Und andere, an denen Sie froh sind, wenn das Telefon einmal nicht klingelt.

Beides gehört zu dieser Zeit.

Unsere Bedürfnisse sind nicht jeden Tag gleich.

Sie verändern sich – manchmal sogar innerhalb weniger Stunden.

Versuchen Sie deshalb, Ihren Wunsch nach Nähe oder Rückzug nicht zu bewerten.

Er ist keine Charaktereigenschaft.

Er ist oft einfach eine Antwort Ihres Körpers und Ihrer Seele auf das, was gerade zu bewältigen ist.

Nähe darf leicht sein

Vielleicht kennen Sie Menschen, bei denen Sie sich nicht erklären müssen.

Die auch schweigen können.

Die keine Erwartungen haben.

Die akzeptieren, wenn Sie einen Besuch nach einer halben Stunde beenden oder eine Verabredung kurzfristig absagen.

Solche Beziehungen fühlen sich oft erstaunlich leicht an.

Nicht, weil die Krankheit verschwindet.

Sondern weil Sie für einen Moment nichts leisten müssen.

Und genau das kann in einer Zeit, in der so vieles Kraft kostet, ein großes Geschenk sein.

Kleine Achtsamkeitsübung

Nehmen Sie sich heute ein paar ruhige Minuten.
Schließen Sie, wenn Sie mögen, die Augen.
Legen Sie eine Hand auf Ihr Herz und spüren Sie einen Moment Ihren Atem.
Fragen Sie sich dann ganz ohne Eile:
Was brauche ich heute wirklich?
Mehr Ruhe?
Mehr Nähe?
Oder vielleicht einfach das gute Gefühl, dass ich nicht alles alleine tragen muss?
Es geht nicht darum, sofort etwas zu verändern.
Nur darum, der eigenen Antwort zuzuhören.
Denn manchmal beginnt Verbundenheit nicht damit, dass wir mehr Kontakt haben.
Sondern damit, dass wir uns selbst ehrlich begegnen.
Und manchmal ist genau das der erste Schritt, sich weniger allein zu fühlen.

Allein sein wollen und sich trotzdem nicht alleine fühlen...

1400 933 dr-sibylle-multhaupt

Die Geschichte des Niaöls

Die Geschichte des Niaöls

Natürliche Hautpflege bei Bestrahlungen.
Hilfe für stark beanspruchte Haut

Niaöl entdecken...

Niaoel entdecken - Hand Symbol mit Lotusblüte für natürliche Hautpflege

Meine Geschichte und die Entwicklung des Niaöls

Die Geschichte hinter einem Pflegeöl, das aus Erfahrung, Forschung und dem Wunsch zu helfen entstanden ist.

Dr. Sibylle Multhaupt
Entwicklerin und Gründerin von Niaöl

Das Niaöl und ich – es ist eine lange Geschichte, die ich hier kurz erzählen möchte. Von 2004 bis 2024 war ich als Psychoonkologin in einem Brustzentrum tätig. Jetzt arbeite ich in meiner eigenen Praxis als Psychotherapeutin und Psychoonkologin.

In meiner Arbeit besetze ich also die Schnittstelle zwischen Psychologie und Medizin. Das heißt, ich führe Gespräche mit den Patientinnen. Die Diagnose Krebs hat große psychische Auswirkungen, und für die anschließende Behandlung gilt das natürlich ebenso.

Da vor allem die Chemo- und die Strahlentherapie von diversen Nebenwirkungen begleitet werden, kommen auch diese in meinen Gesprächen mit den Patientinnen häufig zur Sprache.

Zunächst habe ich auf die konventionellen, „chemischen“ Pflegeprodukte verwiesen, wie sie auch von Strahlentherapeuten empfohlen werden. Doch dann wurde mir zunehmend bewusst, dass viele Patientinnen das Bedürfnis nach einer „natürlichen“ Pflege haben – schließlich wurde ihnen während der Behandlung „Toxisches“ schon zur Genüge verabreicht.

Den Wunsch nach einer naturbelassenen Pflege konnte ich nur allzu gut verstehen. Und mir wurde noch ein zweiter, nicht zu unterschätzender Aspekt bewusst: Die Frauen wollen in diesem Prozess eine aktive Rolle einnehmen, sich selbst ihrem Körper zuwenden, um ihm zu helfen, gesund zu werden.

Also begann ich zu recherchieren, musste aber bald feststellen: Zur natürlichen Hautpflege bei Krebserkrankungen gibt es erstaunlich wenige Informationen. Das weckte meinen Spürsinn. Ich besorgte mir diverse Bücher, las und las, vertiefte mich in traditionelle und moderne Literatur zum Thema natürliche Hautpflege. Ich studierte Werke über Pflanzenheilkunde und stieß zwangsläufig auf die „weisen Frauen“, die einst ihr erprobtes Wissen von Generation zu Generation weitergegeben haben. Ihr Reichtum an Kenntnissen faszinierte mich und brachte mich letztlich zu der Überzeugung, dass ich hier auf meiner Suche eine Lösung finden kann. So fing ich an, mich intensiv mit ätherischen Ölen zu beschäftigen. Sie besitzen nicht nur ein breites Wirkspektrum als Heilmittel, sondern haben zudem die Eigenschaft, durch ihre Düfte auch auf unsere psychische und mentale Verfassung Einfluss zu nehmen.

Neben meiner Lektüre besuchte ich Kosmetikseminare und unzählige Workshops in Bayern, Tirol, Portugal und Südfrankreich. Dabei wurde profundes Wissen nicht nur vermittelt, sondern auch praktisch umgesetzt. Eine überaus wertvolle Erfahrung, die mich ermutigte, den nächsten Schritt zu wagen:

Ich wandelte meine Küche zu einem kleinen Labor um, begann mein erworbenes Wissen anzuwenden und experimentierte: Ich kochte, rührte, mixte, stellte eigene Rezepturen her, verwarf sie wieder und kreierte neue. Immer und immer wieder, bis ich es endlich gefunden hatte: ein Produkt, das die Haut schützt und pflegt, ihr bei der Regeneration von Zellen hilft und den Hautstoffwechsel anregt: das Niaöl war geboren – ein rein pflanzliches Mittel, das aus verschiedenen ätherischen Ölen besteht, deren Heilwirkungen sich auf ideale Weise ergänzen.

In diesem Öl steckt nicht nur das Wissen und die Erfahrung um die Heilkraft der darin enthaltenen Substanzen, sondern der Wunsch, Menschen in der schweren Phase der onkologischen Therapie bzw. Menschen mit sehr trockener und gereizter Haut sanft und wirksam zu unterstützen.

Natürlich musste das Niaöl dann mein „kleines Labor“ verlassen, um als Pflegeprodukt offiziell anerkannt zu werden. Es folgte der mitunter beschwerliche Weg durch den Dschungel der Bürokratie, bis es schließlich gemäß der EU-Kosmetik-Verordnung im April 2021 zugelassen wurde. Seitdem wird es hier in Deutschland produziert.

Auf jeden Fall hat sich all die Mühe gelohnt! Ich freue mich immer wieder aufs Neue über die positiven Rückmeldungen all jener Frauen und natürlich auch Männer, die das Niaöl verwenden und von dessen Wirkung begeistert sind. Und mir bleibt das schöne Gefühl, nicht nur als Psychoonkologin so gut wie möglich zu helfen, sondern auch mit dem Niaöl ein Mittel gefunden zu haben, das zusätzlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann.

Mein Niaöl steht für eine optimale Pflege für stark beanspruchte und trockene Haut. Seine Inhaltsstoffe sind allesamt „reine Natur“ ohne jegliche Chemie und zu 97.8% aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Wirksamkeit wird nicht nur in Verbraucherstudien bestätigt, sondern auch durch die zahlreichen Rückmeldungen unserer Kunden.

Die Hautpflege bei einer Strahlentherapie

Bei der Strahlentherapie (auch Radiotherapie oder Bestrahlung) im Rahmen einer onkologischen Behandlung treten häufig Irritationen der Haut in Form einer entzündlichen Reaktion als Nebenwirkung auf. Die Hautirritationen werden in der Fachsprache Radio- bzw. Strahlendermatitis genannt.

Während der Bestrahlung tritt die Strahlendermatitis unterschiedlich häufig und stark auf. Die Reaktionen sind u.a. abhängig von der Tumorlage, Größe des zu bestrahlenden Gebietes sowie vom Hauttyp und Alter der PatientInnen. Diese Reaktionen der Haut zeigen sich meist mit einer Verzögerung von einigen Tagen bis Wochen nach Bestrahlungsbeginn. Um die Nebenwirkungen einer solchen Bestrahlung abzumildern, empfehlen wir eine frühzeitige Pflege mit Niaöl.

Was genau passiert mit meiner Haut bei einer Strahlentherapie?

So notwendig die Bestrahlung auch ist, sie hemmt den Zellnachschub der Haut. Etwa zwei bis fünf Wochen nach Bestrahlungsbeginn setzt eine „überschießende“ Nachbildung von Epithelzellen (Desquamation oder Epitheliolyse genannt) ein. Dies führt zu einer erhöhten Durchblutung, was wiederum die „Einwanderung von Entzündungszellen“ in den Gefäßkanal der Haut begünstigt. Es kann zum Strahlenerythem kommen. Dies kann schmerzhaft sein und den Alltag beeinträchtigen. In genau diesen Mechanismus greift das Niaöl aufgrund seiner stark entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung ein und mildert die Reaktion merklich ab.

Wie sollte ich meine Haut auf eine Strahlentherapie vorbereiten?

Um Ihre Haut auf eine Strahlentherapie bestmöglich vorzubereiten, verwenden Sie das Niaöl ca. drei Wochen vor der ersten Bestrahlung zweimal täglich. Die Anwendung regt den Hautstoffwechsel an und stärkt den Hautschutzmantel– das Niaöl fördert die eigene Zellregenerierung. Dadurch ist ihre Haut insgesamt gestärkt und bestmöglich auf die Bestrahlung vorbereitet.

100% natürlich - made in Germany

Die Bestandteile des Niaöls sind allesamt reine Naturprodukte ohne jegliche chemische Zusätze.

Niaouli, lat. Melaleuca quinquenervia, wird auch als „Myrtenheide“ bezeichnet. Das ätherische Niaouliöl ist ein sehr beliebtes Produkt in der Hautpflege.
Niaouli wirkt antiviral, antimykotisch, antiinflammatorisch. Niaouli hat stark hautregenerierende und zellreparierende, sowie immunstärkende Eigenschaften, wirkt gegen Verbrennungen und kann Strahlenschäden lindern.

Lavendel, lat. Lavandula, gilt seit jeher als bewährtes Volksheilmittel und Allheilmittel. Lavendel hilft bei Verbrennungen und Verbrühungen und eignet sich hervorragend zur Narbenpflege. Lavendel wirkt antiseptisch, wundheilend schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, entspannend und wird als sanftes Schlafmittel sowie zur Angstbehandlung eingesetzt. Hervorzuheben ist die sehr gute Verträglichkeit des Lavendels, allergische Reaktionen treten äußerst selten auf.

Sanddorn, lat. Elaeagnaceae, wird auch als Zitrone des Nordens bezeichnet. Das fetthaltige Sanddornfruchtfleischöl fördert die Wundheilung und Epithelisierung. Es wird bei Verbrennungen und Sonnenbrand eingesetzt. Sanddornfruchtfleischöl wirkt zellregenerierend, entzündungshemmend und antioxidativ und regt die hauteigenen Stoffwechselprozesse an. Darüber hinaus beruhigt es stark beanspruchte Haut und spendet Feuchtigkeit.

Einer der Hauptvorteile von Jojobaöl ist seine Fähigkeit, intensive Feuchtigkeit zu spenden. Es enthält natürliche Feuchthaltemittel, die dazu beitragen können, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu erhöhen und zu erhalten. Dies kann dazu beitragen, die Haut geschmeidig und glatt zu halten.
Darüber hinaus ist Jojobaöl reich an nährenden Inhaltsstoffen wie Vitamin E, Mineralstoffen und Fettsäuren.

Mandelöl ist ein feines und leichtes Öl, das wertvolle Fettsäuren, Nährstoffe und Vitamine enthält. Es eignet sich besonders gut zur Pflege von trockener, juckender und schuppiger Haut aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten. Mandelöl wird aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften auch als Schutz gegen freie Radikale und Hautalterung eingesetzt.

Aprikosenkernöl ist reichhaltig und kann den Hautstoffwechsel anregen, was dazu beitragen kann, die Elastizität der Haut zu erhalten und sie zu revitalisieren. Es ist besonders geeignet für die Pflege empfindlicher, spröder und strapazierter Haut. Das Öl wird aus den Kernen von Aprikosen gewonnen und enthält wichtige Nährstoffe wie Vitamine A und E sowie essentielle Fettsäuren, die dazu beitragen können, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und sie geschmeidig zu halten.

Niaöl entdecken....