Unscharfe Landschaft mit gespanntem Seil als Symbol für Kontrollverlust nach einer Krebsdiagnose.

Kontrollverlust nach einer Krebsdiagnose

KONTROLLVERLUST NACH EINER KREBSDIAGNOSE

… wenn nichts mehr verlässlich erscheint

Nach einer Krebsdiagnose verändert sich oft etwas Grundlegendes.

Nicht nur im Außen.
Sondern im eigenen Erleben.

Dinge, die vorher selbstverständlich waren, fühlen sich unsicher an.
Der Körper.
Die Zeit.
Die nächsten Schritte.

Viele beschreiben es nicht direkt als Angst.
Sondern eher als ein Gefühl von:
Ich habe keinen richtigen Halt mehr.

Wenn Sicherheit wegbricht

Im Alltag verlassen wir uns auf vieles, ohne es zu hinterfragen.

Dass der Körper funktioniert.
Dass Pläne gelten.
Dass wir Einfluss auf unser Leben haben.

Eine Krebsdiagnose stellt genau das in Frage.

Ein Patient sagte einmal:
„Ich weiß gar nicht mehr, worauf ich mich noch verlassen kann.“

Dieser Satz beschreibt den Kern sehr genau.

Kontrollverlust entsteht nicht, weil nichts mehr steuerbar ist.
Sondern weil das Gefühl von Verlässlichkeit verloren geht.

Ohnmacht und Ausweglosigkeit

Mit diesem Kontrollverlust gehen oft weitere Gefühle einher.

Ohnmacht.
Das Erleben, nichts aktiv verändern zu können.

Manchmal auch Ausweglosigkeit.
Oder Momente von Hoffnungslosigkeit.

Das sind sehr belastende Zustände.

Und sie treten häufig genau dann auf,
wenn etwas existenziell ist und sich nicht einfach lösen lässt.

Wenn das System „abschaltet“

Einige Menschen berichten, dass sie sich in bestimmten Momenten innerlich zurückziehen.

Gedanken werden langsamer.
Gefühle gedämpfter.
Oder es entsteht ein Gefühl von Abstand zur eigenen Situation.

Eine Patientin beschrieb es so:
„Ich war da, aber irgendwie auch nicht.“

Das ist kein ungewöhnliches Phänomen.

In sehr belastenden Situationen reagiert das Nervensystem manchmal mit Rückzug.
Nicht aus Schwäche.
Sondern als Schutz.

Kontrollverlust im Körper

Der Körper spielt in dieser Erfahrung eine zentrale Rolle.

Er reagiert anders als gewohnt.
Signale sind schwerer einzuordnen.
Behandlungen greifen ein.

Das kann das Gefühl verstärken,
nicht mehr „im eigenen Körper zu Hause“ zu sein.

Ein Patient sagte einmal:
„Ich habe das Gefühl, mein Körper gehört mir nicht mehr ganz.“

Auch das ist eine nachvollziehbare Reaktion.

Ein klinischer Moment

Eine Patientin saß im Gespräch lange still.

Dann sagte sie:
„Ich weiß nicht, was ich tun soll.“

Es ging nicht um eine konkrete Entscheidung.

Es ging um das Gefühl,
keinen klaren nächsten Schritt zu sehen.

Wir haben nichts geplant.
Sondern zunächst nur diesen Zustand gemeinsam ausgehalten.

Nach einiger Zeit sagte sie:
„Es ist etwas ruhiger.“

Nicht gelöst.
Aber weniger überwältigend.

Was hinter dem Kontrollverlust steht

Kontrollverlust nach einer Krebsdiagnose ist keine Fehlreaktion.

Er entsteht dort,
wo Sicherheit nicht mehr selbstverständlich ist.

Wo Einfluss begrenzt ist.
Und wo Zukunft nicht eindeutig planbar erscheint.

Das Nervensystem reagiert darauf.

Mit Anspannung.
Oder mit Rückzug.

Beides sind Versuche, mit der Situation umzugehen.

Eine kleine Orientierung

In Momenten, in denen das Gefühl von Kontrollverlust sehr stark wird,
kann es helfen, den Fokus zu verlagern.

Nicht auf das, was gerade nicht steuerbar ist.

Sondern auf das, was im Moment da ist.

Zum Beispiel:

Spüren Sie Ihre Füße auf dem Boden.
Nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper getragen wird.

Atmen Sie ruhig ein.
Und etwas länger aus.

Nicht, um die Situation zu verändern.
Sondern um sich selbst wieder etwas näher zu kommen.

Zum Abschluss

Kontrollverlust gehört zu den häufigsten Erfahrungen nach einer Krebsdiagnose.
Er kann sich unterschiedlich zeigen.
Als Unsicherheit.
Als Ohnmacht.
Oder in Momenten, die sich wie Ausweglosigkeit anfühlen.
Das ist schwer auszuhalten.
Und gleichzeitig verständlich.
Sie müssen diesen Zustand nicht sofort verändern.
Es kann zunächst reichen, ihn wahrzunehmen
und zu erkennen, dass Ihr System auf etwas sehr Belastendes reagiert.
2400 1600 dr-sibylle-multhaupt

Die Geschichte des Niaöls

Die Geschichte des Niaöls

Natürliche Hautpflege bei Bestrahlungen.
Hilfe für stark beanspruchte Haut

Niaöl entdecken...

Meine Geschichte und die Entwicklung des Niaöls

Die Geschichte hinter einem Pflegeöl, das aus Erfahrung, Forschung und dem Wunsch zu helfen entstanden ist.

Dr. Sibylle Multhaupt
Entwicklerin und Gründerin von Niaöl

Das Niaöl und ich – es ist eine lange Geschichte, die ich hier kurz erzählen möchte. Von 2004 bis 2024 war ich als Psychoonkologin in einem Brustzentrum tätig. Jetzt arbeite ich in meiner eigenen Praxis als Psychotherapeutin und Psychoonkologin.

In meiner Arbeit besetze ich also die Schnittstelle zwischen Psychologie und Medizin. Das heißt, ich führe Gespräche mit den Patientinnen. Die Diagnose Krebs hat große psychische Auswirkungen, und für die anschließende Behandlung gilt das natürlich ebenso.

Da vor allem die Chemo- und die Strahlentherapie von diversen Nebenwirkungen begleitet werden, kommen auch diese in meinen Gesprächen mit den Patientinnen häufig zur Sprache.

Zunächst habe ich auf die konventionellen, „chemischen“ Pflegeprodukte verwiesen, wie sie auch von Strahlentherapeuten empfohlen werden. Doch dann wurde mir zunehmend bewusst, dass viele Patientinnen das Bedürfnis nach einer „natürlichen“ Pflege haben – schließlich wurde ihnen während der Behandlung „Toxisches“ schon zur Genüge verabreicht.

Den Wunsch nach einer naturbelassenen Pflege konnte ich nur allzu gut verstehen. Und mir wurde noch ein zweiter, nicht zu unterschätzender Aspekt bewusst: Die Frauen wollen in diesem Prozess eine aktive Rolle einnehmen, sich selbst ihrem Körper zuwenden, um ihm zu helfen, gesund zu werden.

Also begann ich zu recherchieren, musste aber bald feststellen: Zur natürlichen Hautpflege bei Krebserkrankungen gibt es erstaunlich wenige Informationen. Das weckte meinen Spürsinn. Ich besorgte mir diverse Bücher, las und las, vertiefte mich in traditionelle und moderne Literatur zum Thema natürliche Hautpflege. Ich studierte Werke über Pflanzenheilkunde und stieß zwangsläufig auf die „weisen Frauen“, die einst ihr erprobtes Wissen von Generation zu Generation weitergegeben haben. Ihr Reichtum an Kenntnissen faszinierte mich und brachte mich letztlich zu der Überzeugung, dass ich hier auf meiner Suche eine Lösung finden kann. So fing ich an, mich intensiv mit ätherischen Ölen zu beschäftigen. Sie besitzen nicht nur ein breites Wirkspektrum als Heilmittel, sondern haben zudem die Eigenschaft, durch ihre Düfte auch auf unsere psychische und mentale Verfassung Einfluss zu nehmen.

Neben meiner Lektüre besuchte ich Kosmetikseminare und unzählige Workshops in Bayern, Tirol, Portugal und Südfrankreich. Dabei wurde profundes Wissen nicht nur vermittelt, sondern auch praktisch umgesetzt. Eine überaus wertvolle Erfahrung, die mich ermutigte, den nächsten Schritt zu wagen:

Ich wandelte meine Küche zu einem kleinen Labor um, begann mein erworbenes Wissen anzuwenden und experimentierte: Ich kochte, rührte, mixte, stellte eigene Rezepturen her, verwarf sie wieder und kreierte neue. Immer und immer wieder, bis ich es endlich gefunden hatte: ein Produkt, das die Haut schützt und pflegt, ihr bei der Regeneration von Zellen hilft und den Hautstoffwechsel anregt: das Niaöl war geboren – ein rein pflanzliches Mittel, das aus verschiedenen ätherischen Ölen besteht, deren Heilwirkungen sich auf ideale Weise ergänzen.

In diesem Öl steckt nicht nur das Wissen und die Erfahrung um die Heilkraft der darin enthaltenen Substanzen, sondern der Wunsch, Menschen in der schweren Phase der onkologischen Therapie bzw. Menschen mit sehr trockener und gereizter Haut sanft und wirksam zu unterstützen.

Natürlich musste das Niaöl dann mein „kleines Labor“ verlassen, um als Pflegeprodukt offiziell anerkannt zu werden. Es folgte der mitunter beschwerliche Weg durch den Dschungel der Bürokratie, bis es schließlich gemäß der EU-Kosmetik-Verordnung im April 2021 zugelassen wurde. Seitdem wird es hier in Deutschland produziert.

Auf jeden Fall hat sich all die Mühe gelohnt! Ich freue mich immer wieder aufs Neue über die positiven Rückmeldungen all jener Frauen und natürlich auch Männer, die das Niaöl verwenden und von dessen Wirkung begeistert sind. Und mir bleibt das schöne Gefühl, nicht nur als Psychoonkologin so gut wie möglich zu helfen, sondern auch mit dem Niaöl ein Mittel gefunden zu haben, das zusätzlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann.

Mein Niaöl steht für eine optimale Pflege für stark beanspruchte und trockene Haut. Seine Inhaltsstoffe sind allesamt „reine Natur“ ohne jegliche Chemie und zu 97.8% aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Wirksamkeit wird nicht nur in Verbraucherstudien bestätigt, sondern auch durch die zahlreichen Rückmeldungen unserer Kunden.

Die Hautpflege bei einer Strahlentherapie

Bei der Strahlentherapie (auch Radiotherapie oder Bestrahlung) im Rahmen einer onkologischen Behandlung treten häufig Irritationen der Haut in Form einer entzündlichen Reaktion als Nebenwirkung auf. Die Hautirritationen werden in der Fachsprache Radio- bzw. Strahlendermatitis genannt.

Während der Bestrahlung tritt die Strahlendermatitis unterschiedlich häufig und stark auf. Die Reaktionen sind u.a. abhängig von der Tumorlage, Größe des zu bestrahlenden Gebietes sowie vom Hauttyp und Alter der PatientInnen. Diese Reaktionen der Haut zeigen sich meist mit einer Verzögerung von einigen Tagen bis Wochen nach Bestrahlungsbeginn. Um die Nebenwirkungen einer solchen Bestrahlung abzumildern, empfehlen wir eine frühzeitige Pflege mit Niaöl.

Was genau passiert mit meiner Haut bei einer Strahlentherapie?

So notwendig die Bestrahlung auch ist, sie hemmt den Zellnachschub der Haut. Etwa zwei bis fünf Wochen nach Bestrahlungsbeginn setzt eine „überschießende“ Nachbildung von Epithelzellen (Desquamation oder Epitheliolyse genannt) ein. Dies führt zu einer erhöhten Durchblutung, was wiederum die „Einwanderung von Entzündungszellen“ in den Gefäßkanal der Haut begünstigt. Es kann zum Strahlenerythem kommen. Dies kann schmerzhaft sein und den Alltag beeinträchtigen. In genau diesen Mechanismus greift das Niaöl aufgrund seiner stark entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung ein und mildert die Reaktion merklich ab.

Wie sollte ich meine Haut auf eine Strahlentherapie vorbereiten?

Um Ihre Haut auf eine Strahlentherapie bestmöglich vorzubereiten, verwenden Sie das Niaöl ca. drei Wochen vor der ersten Bestrahlung zweimal täglich. Die Anwendung regt den Hautstoffwechsel an und stärkt den Hautschutzmantel– das Niaöl fördert die eigene Zellregenerierung. Dadurch ist ihre Haut insgesamt gestärkt und bestmöglich auf die Bestrahlung vorbereitet.

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Die Bestandteile des Niaöls sind allesamt reine Naturprodukte ohne jegliche chemische Zusätze.

Niaouli, lat. Melaleuca quinquenervia, wird auch als „Myrtenheide“ bezeichnet. Das ätherische Niaouliöl ist ein sehr beliebtes Produkt in der Hautpflege.
Niaouli wirkt antiviral, antimykotisch, antiinflammatorisch. Niaouli hat stark hautregenerierende und zellreparierende, sowie immunstärkende Eigenschaften, wirkt gegen Verbrennungen und kann Strahlenschäden lindern.

Lavendel, lat. Lavandula, gilt seit jeher als bewährtes Volksheilmittel und Allheilmittel. Lavendel hilft bei Verbrennungen und Verbrühungen und eignet sich hervorragend zur Narbenpflege. Lavendel wirkt antiseptisch, wundheilend schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, entspannend und wird als sanftes Schlafmittel sowie zur Angstbehandlung eingesetzt. Hervorzuheben ist die sehr gute Verträglichkeit des Lavendels, allergische Reaktionen treten äußerst selten auf.

Sanddorn, lat. Elaeagnaceae, wird auch als Zitrone des Nordens bezeichnet. Das fetthaltige Sanddornfruchtfleischöl fördert die Wundheilung und Epithelisierung. Es wird bei Verbrennungen und Sonnenbrand eingesetzt. Sanddornfruchtfleischöl wirkt zellregenerierend, entzündungshemmend und antioxidativ und regt die hauteigenen Stoffwechselprozesse an. Darüber hinaus beruhigt es stark beanspruchte Haut und spendet Feuchtigkeit.

Einer der Hauptvorteile von Jojobaöl ist seine Fähigkeit, intensive Feuchtigkeit zu spenden. Es enthält natürliche Feuchthaltemittel, die dazu beitragen können, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu erhöhen und zu erhalten. Dies kann dazu beitragen, die Haut geschmeidig und glatt zu halten.
Darüber hinaus ist Jojobaöl reich an nährenden Inhaltsstoffen wie Vitamin E, Mineralstoffen und Fettsäuren.

Mandelöl ist ein feines und leichtes Öl, das wertvolle Fettsäuren, Nährstoffe und Vitamine enthält. Es eignet sich besonders gut zur Pflege von trockener, juckender und schuppiger Haut aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten. Mandelöl wird aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften auch als Schutz gegen freie Radikale und Hautalterung eingesetzt.

Aprikosenkernöl ist reichhaltig und kann den Hautstoffwechsel anregen, was dazu beitragen kann, die Elastizität der Haut zu erhalten und sie zu revitalisieren. Es ist besonders geeignet für die Pflege empfindlicher, spröder und strapazierter Haut. Das Öl wird aus den Kernen von Aprikosen gewonnen und enthält wichtige Nährstoffe wie Vitamine A und E sowie essentielle Fettsäuren, die dazu beitragen können, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und sie geschmeidig zu halten.