Zwei leere Sprechblasen aus Papier auf braunem Untergrund – Symbol für den Moment, wenn man nicht weiß, wie man eine Krebsdiagnose mitteilen soll

Wie sage ich es anderen?

Krebsdiagnose wie sage ich es anderen

Wenn Worte nach einer Krebsdiagnose fehlen

Die richtigen Worte müssen nicht sofort da sein.

Nach einer Krebsdiagnose gibt es oft einen Moment, in dem die Gedanken plötzlich eine ganz neue Richtung nehmen. Nicht mehr nur zu den nächsten Untersuchungen oder der Behandlung. Sondern zu den Menschen, die einem nahestehen.

Wem erzähle ich es zuerst? Und wie?

Vielleicht kennen Sie das Gefühl, dass Ihnen nach der Diagnose die Worte fehlen. Nicht, weil Sie nichts zu sagen hätten. Sondern weil sich das, was gerade passiert, selbst kaum in Worte fassen lässt.

Wie sage ich es anderen – und wann?

Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt. In meiner langjährigen Arbeit als Psychoonkologin habe ich viele Menschen begleitet, die genau vor dieser Frage standen. Manche wollten sofort ihre Familie informieren. Andere brauchten erst einige Tage, um selbst zu begreifen, was geschehen war.

Beides ist richtig.

Eine Krebsdiagnose ist nicht nur eine Information. Sie verändert etwas im eigenen Erleben. Und oft braucht es einen Moment, bis Worte dafür gefunden werden können. Es gibt keinen Zeitpunkt, der für alle passt. Und es gibt auch keine Verpflichtung, sofort anderen von der Krebsdiagnose zu erzählen, wenn Sie sich dazu noch nicht bereit fühlen.

Sie dürfen sich Zeit nehmen.

Die Sorge vor Reaktionen

Ein Grund, warum viele das Gespräch hinauszögern, sind die möglichen Reaktionen. Wie wird mein Gegenüber reagieren? Wird es zu viel für ihn oder sie? Muss ich dann trösten, obwohl ich selbst unsicher bin?

Ein Patient formulierte es einmal so: „Ich habe Angst, dass ich dann stark sein muss.“

Diese Sorge ist häufig. Und sie ist verständlich. Sie darf da sein.

Vielleicht müssen es gar nicht viele Worte sein

Viele Menschen glauben, sie müssten zuerst selbst alles verstanden haben. Oder die richtigen Antworten kennen. Dabei reicht für den Anfang oft ein einfacher Satz:

„Bei mir wurde Krebs festgestellt.“

Oder: „Ich habe eine Diagnose bekommen, und ich bin gerade noch dabei, das selbst einzuordnen.“

Mehr muss es im ersten Moment nicht sein. Das Gespräch entwickelt sich häufig von selbst. Und wenn nicht – dann darf auch das so sein.

Wenn es schwerfällt, es auszusprechen

Manche entscheiden sich, die Diagnose zunächst aufzuschreiben. In einer Nachricht. Oder in einem Brief. Das kann helfen, den ersten Schritt zu machen, ohne sofort auf Reaktionen eingehen zu müssen. Auch das ist ein möglicher Weg. Kein falscher. Nur ein anderer.

Wie viel möchten Sie erzählen?

Eine Frage, die mir häufig gestellt wird, lautet: „Wie viel soll ich über meine Krebserkrankung sagen?“ Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Manche Menschen sprechen offen über alles. Andere möchten nur einen kleinen Kreis einweihen. Beides ist in Ordnung.

Es geht nicht darum, Erwartungen zu erfüllen. Es geht darum, dass Sie sich mit dem, was Sie erzählen, wohlfühlen. Sie dürfen Grenzen setzen. Auch gegenüber Menschen, die Sie lieben.

Ehrlichkeit bedeutet dabei nicht Vollständigkeit. „Ich weiß selbst noch nicht alles.“ – auch das ist eine ehrliche Antwort.

Wenn Reaktionen anders sind als erwartet

Nicht jede Reaktion passt zu dem, was man sich wünscht. Manche werden sehr emotional. Andere reagieren sachlich oder ziehen sich zurück. Das kann irritieren und schmerzen.

Es sagt jedoch oft mehr über die Verarbeitung des Gegenübers aus als über die eigene Beziehung. Manche können mit Nähe nicht umgehen, wenn sie selbst Angst haben. Das bedeutet nicht, dass keine Zuwendung da ist.

Ein Satz, den ich nie vergessen habe

Eine Patientin berichtete, dass sie das Gespräch mit ihrer Schwester lange aufgeschoben hatte. Als sie es schließlich aussprach, sagte die Schwester nur: „Ich bin da.“

Für die Patientin war das ein wichtiger Moment. Nicht, weil alles gelöst war. Sondern weil sie nicht mehr allein war.

Ein anderer Patient sagte zu mir: „Ich hatte Angst vor dem Gespräch. Und am Ende war ich vor allem erleichtert, dass ich es nicht mehr allein tragen musste.“

Genau darum geht es oft. Nicht um perfekte Worte. Sondern darum, dass aus etwas, das bisher nur in Ihnen war, langsam etwas Gemeinsames werden darf.

Zum Schluss möchte ich Ihnen etwas mitgeben.

Vielleicht stehen Sie gerade vor diesem ersten Gespräch.
Dann nehmen Sie sich einen kleinen Moment Zeit.
Nicht, um den perfekten Satz zu finden.
Sondern um sich selbst zu fragen:
Wem wünsche ich mir gerade wirklich an meiner Seite?
Vielleicht beginnt genau dort das erste Gespräch.
Nicht mit den richtigen Worten.
Sondern mit Vertrauen.
1400 933 dr-sibylle-multhaupt

Die Geschichte des Niaöls

Die Geschichte des Niaöls

Natürliche Hautpflege bei Bestrahlungen.
Hilfe für stark beanspruchte Haut

Niaöl entdecken...

Niaoel entdecken - Hand Symbol mit Lotusblüte für natürliche Hautpflege

Meine Geschichte und die Entwicklung des Niaöls

Die Geschichte hinter einem Pflegeöl, das aus Erfahrung, Forschung und dem Wunsch zu helfen entstanden ist.

Dr. Sibylle Multhaupt
Entwicklerin und Gründerin von Niaöl

Das Niaöl und ich – es ist eine lange Geschichte, die ich hier kurz erzählen möchte. Von 2004 bis 2024 war ich als Psychoonkologin in einem Brustzentrum tätig. Jetzt arbeite ich in meiner eigenen Praxis als Psychotherapeutin und Psychoonkologin.

In meiner Arbeit besetze ich also die Schnittstelle zwischen Psychologie und Medizin. Das heißt, ich führe Gespräche mit den Patientinnen. Die Diagnose Krebs hat große psychische Auswirkungen, und für die anschließende Behandlung gilt das natürlich ebenso.

Da vor allem die Chemo- und die Strahlentherapie von diversen Nebenwirkungen begleitet werden, kommen auch diese in meinen Gesprächen mit den Patientinnen häufig zur Sprache.

Zunächst habe ich auf die konventionellen, „chemischen“ Pflegeprodukte verwiesen, wie sie auch von Strahlentherapeuten empfohlen werden. Doch dann wurde mir zunehmend bewusst, dass viele Patientinnen das Bedürfnis nach einer „natürlichen“ Pflege haben – schließlich wurde ihnen während der Behandlung „Toxisches“ schon zur Genüge verabreicht.

Den Wunsch nach einer naturbelassenen Pflege konnte ich nur allzu gut verstehen. Und mir wurde noch ein zweiter, nicht zu unterschätzender Aspekt bewusst: Die Frauen wollen in diesem Prozess eine aktive Rolle einnehmen, sich selbst ihrem Körper zuwenden, um ihm zu helfen, gesund zu werden.

Also begann ich zu recherchieren, musste aber bald feststellen: Zur natürlichen Hautpflege bei Krebserkrankungen gibt es erstaunlich wenige Informationen. Das weckte meinen Spürsinn. Ich besorgte mir diverse Bücher, las und las, vertiefte mich in traditionelle und moderne Literatur zum Thema natürliche Hautpflege. Ich studierte Werke über Pflanzenheilkunde und stieß zwangsläufig auf die „weisen Frauen“, die einst ihr erprobtes Wissen von Generation zu Generation weitergegeben haben. Ihr Reichtum an Kenntnissen faszinierte mich und brachte mich letztlich zu der Überzeugung, dass ich hier auf meiner Suche eine Lösung finden kann. So fing ich an, mich intensiv mit ätherischen Ölen zu beschäftigen. Sie besitzen nicht nur ein breites Wirkspektrum als Heilmittel, sondern haben zudem die Eigenschaft, durch ihre Düfte auch auf unsere psychische und mentale Verfassung Einfluss zu nehmen.

Neben meiner Lektüre besuchte ich Kosmetikseminare und unzählige Workshops in Bayern, Tirol, Portugal und Südfrankreich. Dabei wurde profundes Wissen nicht nur vermittelt, sondern auch praktisch umgesetzt. Eine überaus wertvolle Erfahrung, die mich ermutigte, den nächsten Schritt zu wagen:

Ich wandelte meine Küche zu einem kleinen Labor um, begann mein erworbenes Wissen anzuwenden und experimentierte: Ich kochte, rührte, mixte, stellte eigene Rezepturen her, verwarf sie wieder und kreierte neue. Immer und immer wieder, bis ich es endlich gefunden hatte: ein Produkt, das die Haut schützt und pflegt, ihr bei der Regeneration von Zellen hilft und den Hautstoffwechsel anregt: das Niaöl war geboren – ein rein pflanzliches Mittel, das aus verschiedenen ätherischen Ölen besteht, deren Heilwirkungen sich auf ideale Weise ergänzen.

In diesem Öl steckt nicht nur das Wissen und die Erfahrung um die Heilkraft der darin enthaltenen Substanzen, sondern der Wunsch, Menschen in der schweren Phase der onkologischen Therapie bzw. Menschen mit sehr trockener und gereizter Haut sanft und wirksam zu unterstützen.

Natürlich musste das Niaöl dann mein „kleines Labor“ verlassen, um als Pflegeprodukt offiziell anerkannt zu werden. Es folgte der mitunter beschwerliche Weg durch den Dschungel der Bürokratie, bis es schließlich gemäß der EU-Kosmetik-Verordnung im April 2021 zugelassen wurde. Seitdem wird es hier in Deutschland produziert.

Auf jeden Fall hat sich all die Mühe gelohnt! Ich freue mich immer wieder aufs Neue über die positiven Rückmeldungen all jener Frauen und natürlich auch Männer, die das Niaöl verwenden und von dessen Wirkung begeistert sind. Und mir bleibt das schöne Gefühl, nicht nur als Psychoonkologin so gut wie möglich zu helfen, sondern auch mit dem Niaöl ein Mittel gefunden zu haben, das zusätzlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann.

Mein Niaöl steht für eine optimale Pflege für stark beanspruchte und trockene Haut. Seine Inhaltsstoffe sind allesamt „reine Natur“ ohne jegliche Chemie und zu 97.8% aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Wirksamkeit wird nicht nur in Verbraucherstudien bestätigt, sondern auch durch die zahlreichen Rückmeldungen unserer Kunden.

Die Hautpflege bei einer Strahlentherapie

Bei der Strahlentherapie (auch Radiotherapie oder Bestrahlung) im Rahmen einer onkologischen Behandlung treten häufig Irritationen der Haut in Form einer entzündlichen Reaktion als Nebenwirkung auf. Die Hautirritationen werden in der Fachsprache Radio- bzw. Strahlendermatitis genannt.

Während der Bestrahlung tritt die Strahlendermatitis unterschiedlich häufig und stark auf. Die Reaktionen sind u.a. abhängig von der Tumorlage, Größe des zu bestrahlenden Gebietes sowie vom Hauttyp und Alter der PatientInnen. Diese Reaktionen der Haut zeigen sich meist mit einer Verzögerung von einigen Tagen bis Wochen nach Bestrahlungsbeginn. Um die Nebenwirkungen einer solchen Bestrahlung abzumildern, empfehlen wir eine frühzeitige Pflege mit Niaöl.

Was genau passiert mit meiner Haut bei einer Strahlentherapie?

So notwendig die Bestrahlung auch ist, sie hemmt den Zellnachschub der Haut. Etwa zwei bis fünf Wochen nach Bestrahlungsbeginn setzt eine „überschießende“ Nachbildung von Epithelzellen (Desquamation oder Epitheliolyse genannt) ein. Dies führt zu einer erhöhten Durchblutung, was wiederum die „Einwanderung von Entzündungszellen“ in den Gefäßkanal der Haut begünstigt. Es kann zum Strahlenerythem kommen. Dies kann schmerzhaft sein und den Alltag beeinträchtigen. In genau diesen Mechanismus greift das Niaöl aufgrund seiner stark entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung ein und mildert die Reaktion merklich ab.

Wie sollte ich meine Haut auf eine Strahlentherapie vorbereiten?

Um Ihre Haut auf eine Strahlentherapie bestmöglich vorzubereiten, verwenden Sie das Niaöl ca. drei Wochen vor der ersten Bestrahlung zweimal täglich. Die Anwendung regt den Hautstoffwechsel an und stärkt den Hautschutzmantel– das Niaöl fördert die eigene Zellregenerierung. Dadurch ist ihre Haut insgesamt gestärkt und bestmöglich auf die Bestrahlung vorbereitet.

100% natürlich - made in Germany

Die Bestandteile des Niaöls sind allesamt reine Naturprodukte ohne jegliche chemische Zusätze.

Niaouli, lat. Melaleuca quinquenervia, wird auch als „Myrtenheide“ bezeichnet. Das ätherische Niaouliöl ist ein sehr beliebtes Produkt in der Hautpflege.
Niaouli wirkt antiviral, antimykotisch, antiinflammatorisch. Niaouli hat stark hautregenerierende und zellreparierende, sowie immunstärkende Eigenschaften, wirkt gegen Verbrennungen und kann Strahlenschäden lindern.

Lavendel, lat. Lavandula, gilt seit jeher als bewährtes Volksheilmittel und Allheilmittel. Lavendel hilft bei Verbrennungen und Verbrühungen und eignet sich hervorragend zur Narbenpflege. Lavendel wirkt antiseptisch, wundheilend schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, entspannend und wird als sanftes Schlafmittel sowie zur Angstbehandlung eingesetzt. Hervorzuheben ist die sehr gute Verträglichkeit des Lavendels, allergische Reaktionen treten äußerst selten auf.

Sanddorn, lat. Elaeagnaceae, wird auch als Zitrone des Nordens bezeichnet. Das fetthaltige Sanddornfruchtfleischöl fördert die Wundheilung und Epithelisierung. Es wird bei Verbrennungen und Sonnenbrand eingesetzt. Sanddornfruchtfleischöl wirkt zellregenerierend, entzündungshemmend und antioxidativ und regt die hauteigenen Stoffwechselprozesse an. Darüber hinaus beruhigt es stark beanspruchte Haut und spendet Feuchtigkeit.

Einer der Hauptvorteile von Jojobaöl ist seine Fähigkeit, intensive Feuchtigkeit zu spenden. Es enthält natürliche Feuchthaltemittel, die dazu beitragen können, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu erhöhen und zu erhalten. Dies kann dazu beitragen, die Haut geschmeidig und glatt zu halten.
Darüber hinaus ist Jojobaöl reich an nährenden Inhaltsstoffen wie Vitamin E, Mineralstoffen und Fettsäuren.

Mandelöl ist ein feines und leichtes Öl, das wertvolle Fettsäuren, Nährstoffe und Vitamine enthält. Es eignet sich besonders gut zur Pflege von trockener, juckender und schuppiger Haut aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten. Mandelöl wird aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften auch als Schutz gegen freie Radikale und Hautalterung eingesetzt.

Aprikosenkernöl ist reichhaltig und kann den Hautstoffwechsel anregen, was dazu beitragen kann, die Elastizität der Haut zu erhalten und sie zu revitalisieren. Es ist besonders geeignet für die Pflege empfindlicher, spröder und strapazierter Haut. Das Öl wird aus den Kernen von Aprikosen gewonnen und enthält wichtige Nährstoffe wie Vitamine A und E sowie essentielle Fettsäuren, die dazu beitragen können, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und sie geschmeidig zu halten.

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